Alles war angerichtet. Einstimmung auf die neue Bundesligazeit(en). Samstag 15:30 Uhr. Ein fast blau-weißer Himmel im Vonovia-Ruhrstadion. Die Band rund um Jo Hartmann spielte sich für die knapp 4.000 Bochumer warm. Stadionsprecher Michael Wurst konnte sein Glück kaum fassen, endlich wieder die Mannschaftsaufstellung mit den VfL-Fans gemeinsam zu zelebrieren…


Bombensicher wird es mit dem Transfer des Wolfsburger zentralen Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj klappen. Coach Thomas Reis verriet: „Ich kenne Elvis bereits aus Wolfsburg. Wir werden sehen, ob da etwas möglich ist. Ich würde mit Sicherheit nicht Nein sagen. Er ist ein feiner Junge mit einer super Mentalität“. Zwischen den Zeilen war also zu vernehmen, dass es zeitnah auch von Bochumer Seite eine offizielle Stellungnahme dazu geben wird. Somit sind die Bochumer im Mittelfeld definitv gut aufgestellt.
Was jedoch noch fehlt ist ein Linksverteidiger. Wie am Samstag zu hören und sehen war, wird dies höchstwahrscheinlich der Hoffenheimer Konstantinos Stafylidis sein. Der 1,78 Meter große Grieche kam in der abgelaufenen Saison bei Hoffenheim kaum zum Zuge, hatte dazu in den letzten Monaten starke Probleme mit der Schulter und musste operiert werden.

(Foto: Vfl1848.tv)

Trainer Thomas Reis nach dem Spiel: „Manu kann das schon selber ganz gut einschätzen. Manchmal sind solche Dinge hilfreich, um zu schärfen, manchmal ist zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor dem Bug nochmal gut“.
Was verwundert: in der abgelaufenen Aufstiegssaison (ohne Zuschauer) war Riemann ein absoluter Leistungsträger, bereitete mit seinen genauen Abwürfen sogar VfL-Tore vor. Hoffentlich wird er auch in der neuen Bundesligasaison weiterhin eine wichtige Konstante bei den Bochumer sein. Und der Bärendienst am Samstag war ein einmaliger Ausrutscher. (Foto: Vfl1848.tv)
