Enttäuschung im Ruhrstadion: Bochum scheitert an Freiburg.
Ein deprimierender Abend für den VfL! Trotz eines engagierten Auftritts mussten sich die Blau-Weißen vor heimischer Kulisse mit 0:1 gegen den SC Freiburg geschlagen geben. Der erhoffte Befreiungsschlag im Tabellenkeller bleibt damit aus. Ein kleiner Trost für die Bochum-Fans: Auch die Konkurrenz kommt kaum voran.
Wieder einmal brachte ein Standard-Tor den VfL auf die Verliererstraße. Diesmal war es Kiliann Sildillia, der in der 24. Minute für den SC Freiburg traf und damit den Breisgauern die drei Punkte im Ruhrstadion sicherte. Die Gastgeber hingegen vergaben ihre Chancen und mussten am Ende enttäuscht die bittere Realität akzeptieren.
Nun liegt die Hoffnung auf Neuzugang und Flügelstürmer Georgios Masouras, der Bochums Torflaute beenden soll – am besten schon im richtungsweisenden Duell gegen Kiel in der kommenden Woche.

Gerrit Holtmann: Es geht nur gemeinsam – in Kiel müssen wir liefern!
Trotz der Niederlage gegen Freiburg sieht Gerrit Holtmann den VfL kämpferisch: „Wir haben uns nicht aufgegeben, aber gegen ein Freiburger Bollwerk gespielt. Unsere Abschlüsse waren am Ende zu harmlos – die müssen einfach rein.“ Gleichzeitig räumt er ein, dass Freiburg gefährlich gekontert hat und dem VfL der entscheidende Punch gefehlt hat.
Für das kommende Spiel in Kiel fordert Holtmann ein anderes Auftreten: „Auswärts müssen wir ein ganz anderes Gesicht zeigen. Mir ist egal, was vorher war – jetzt zählt nur, dass wir dieses Spiel ziehen.“ Dabei setzt er auf den Teamgeist der Mannschaft: „Wir haben eine geile Gemeinschaft. Klar, so lange auf dem 18. Platz zu stehen, ist hart. Manche Teams würden daran zerbrechen, aber wir sind ein eingeschworener Haufen und wissen, dass es nur gemeinsam geht.“ Holtmann ist überzeugt: „Wenn jeder Einzelne jetzt liefert, bin ich sicher, dass wir in Kiel den Durchbruch schaffen.“
Eiskalte Freiburger – und Bochum verzweifelt!
Das Spiel begann zunächst auf Augenhöhe. Beide Teams tasteten sich ab, die Defensiven standen sicher, echte Torgefahr? Fehlanzeige. Nach einer Ecke von Kapitän Christian Günter schraubte sich der Verteidiger in der 24. Minute am höchsten und wuchtete den Ball per Kopf in die Maschen – Keeper Patrick Drewes war chancenlos! Wieder einmal entschied eine Standardsituation das Spiel – ein altbekanntes Problem für den VfL.
Latte, Pech und Verzweiflung
Doch statt einzubrechen, zeigte der VfL Moral! Nur drei Minuten nach dem Freiburger Führungstreffer hatte Gerrit Holtmann DIE Chance auf den Ausgleich. Aus 20 Metern zog er ab – und dann? Der Ball klatschte mit voller Wucht an die Latte! Das Stadion hielt den Atem an, doch das Glück war nicht auf Bochumer Seite. Weitere aussichtsreiche Möglichkeiten vergaben die Bochumer im Laufe des Spiels, während Freiburg clever verteidigte und die Gastgeber anrennen ließ.
Schiri im Fokus: Bochums Frust wächst
Nach der Pause wurde der VfL druckvoller. Trainer Dieter Hecking brachte mit Neuzugang Tom Krauß neuen Schwung in die Offensive, und tatsächlich: Der Joker hätte fast gestochen! In der 71. Minute flankte Krauß perfekt auf Philipp Hofmann, doch Freiburgs Keeper Noah Atubolu parierte sensationell! Bochum warf alles nach vorne, doch Freiburg hielt mit harter Kante dagegen – für manche zu hart. Besonders VfL-Coach Hecking war mit der Zweikampfbewertung von Schiedsrichter Tobias Welz gar nicht einverstanden: „Ich fand seine Linie brutal! Das hat uns richtig aus dem Konzept gebracht.“
Freiburg jubelt, Bochum hadert
Bochum warf noch einmal alles in die Waagschale, doch trotz der vorhandenen Mittel reichte es am Ende nicht – das Spiel endete mit 0:1. Während Freiburg nach drei sieglosen Spielen endlich wieder jubeln durfte, stand der VfL erneut mit leeren Händen da. Trainer Julian Schuster war nach dem Spiel erleichtert: „Wir wussten, dass es hier brutal schwer wird. Aber wir haben den Kampf angenommen und ein sehr reifes Spiel gemacht. Das tut uns gut.“
Neuzugänge Krauß (siehe Beitrag) und Masouras – die Hoffnungsträger im Abstiegskampf?
Der Blick in Bochum richtet sich nach vorn – und auf die zwei Neuzugänge, die den Umschwung bringen sollen: Tobias Krauß und Georgios Masouras. Können sie dem VfL die fehlende Durchschlagskraft verleihen?
Stürmer Masouras soll mit seiner Dynamik und Abschlussstärke die Torflaute beenden, während Krauß das Zentrum stabilisieren und neue Impulse setzen soll. Die Erwartungen sind hoch.

Dieter Hecking über die Verpflichtung von Georgios Masouras
VfL-Cheftrainer Dieter Hecking zeigt sich begeistert über den Neuzugang: „Dass wir Georgios Masouras verpflichten konnten, ist schon außergewöhnlich.“ Der Offensivspieler bringt nicht nur Flexibilität in den Angriff, sondern soll dem Spiel des VfL neue Impulse und Dynamik verleihen.
„Georgios ist international erfahren, auch auf hohem Niveau, sodass wir davon ausgehen, dass er sich schnell an das Tempo und die Spielweise der Bundesliga gewöhnen wird,“ erklärt Hecking weiter. Besonders beeindruckt ihn die Entschlossenheit des Griechen: „Was mir persönlich sehr gut gefällt: Er wollte unbedingt zum VfL, brennt für die Herausforderung und will sich in der Bundesliga beweisen.“
Mit Masouras erhält Bochum einen vielseitigen Spieler, der nicht nur Qualität, sondern auch große Motivation mitbringt.
Fazit
Die Niederlage gegen Freiburg ist ein harter Schlag, doch lange Zeit zum Hadern bleibt nicht. Der Blick muss nach vorne gehen, denn in Kiel steht ein richtungsweisendes Duell an. Gegen den Aufsteiger ist ein Sieg Pflicht – alles andere wäre ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Ausreden gibt es keine mehr.
Gewinnspiel: Holt euch signierte Autogrammkarten vor dem Endspiel in Kiel!
Vor dem richtungsweisenden Duell gegen Holstein Kiel habt ihr die Chance auf ein besonderes Highlight: Der VfL-Insider verlost gemeinsam mit dem VfL Bochum 2x Sets unterschriebene Autogrammkarten.

So seid ihr dabei:
🔹 Schreibt eine Mail an hup@vfl-insider.de
🔹 Tippt das Ergebnis gegen Kiel
🔹 Unter allen richtigen Antworten werden die beiden Sets verlost und direkt Samstagabend per Mail benachrichtigt
Fotos: Sebastian Sendlak, VFL Bochum 1848