
Sportdirektor Marc Lettau war nach dem 1:1 gegen Köln die Enttäuschung anzumerken: „In diesem Sport geht es darum, Tore schießen, das haben wir heute erneut nicht geschafft. Wir haben Spiele zu gewinnen, dafür muss man Tore schießen. Die Qualität der Chancen war heute eindeutig da. Rückblickend war das heute ein Schritt nach vorne.“
Bochums Coach Thomas Letsch hatte einige Wechsel gegen das Spiel gegen den Tabellenletzten Köln vorgenommen; Lukas Daschner, Moritz Kwarteng und Patrick Osterhage waren von Anfang an mit von der Partie. Und dazu ein richtig starker Philip Hofmann (bereitete das 1:0 vor), sowie ein bärenstarker Kevin Stöger, der gefühlt 90 Minuten überall und immer am Ball war oder ihn forderte.
Und: Lukas Daschner überzeugte knapp 60 Minuten mit einer richtig guten Leistung und krönte dabei sein Startelfdebüt sogar mit einem Tor zur 1:0 Führung für die Bochumer.



In diesem Kellerderby am Samstagabend sahen die VfL-Fans eine richtig gute Mannschaftsleistung. Ein Bochumer Team, das spielerisch kombinierte, sich über 25 Torchancen aus dem Spiel heraus erarbeitete. Aber nicht mit dem verdienten Sieg belohnte. Takuma Asano hatte sogar zweimal die Chance, seinen VfL auf die verdiente Gewinnerstraße zu schieben, scheiterte aber an dem bärenstarken Kölner Keeper Schwäbe.


Trainer Thomas Letsch nach dem Spiel: „Wir haben heute eine super Statistik. Wir waren in allem überlegen, aber wir haben nur einen Punkt geholt und deshalb bin ich nicht zufrieden. Wenn du acht große Torchancen hast, dann musst du das Spiel mindestens mit 2:1 oder 3:1 gewinnen und das haben wir heute nicht geschafft und das ist der Kritikpunkt. Es ist verdammt schwer, uns zu schlagen, aber leider schaffen wir es noch nicht, die Spiele zu gewinnen.“

Fotos: Sebastian Sendlak